Auch in diesem Jahr fand in Bochum wieder das Car Symposium statt, bei dem sich wichtige Vertreter der Industrie, Forschung und Wissenschaft treffen um ihre Erfahrungen auszutauschen. Und SKOPOS war mit dabei. Im Vordergrund standen die vier wichtigsten Themen, die die Automobilindustrie für die Gestaltung der zukünftigen Mobilität bewegt: Konnektivität, autonomes Fahren, Sharing und Elektrifizierung.

Im Mittelpunkt des aktuellen Mobilitätswandels, steht die Nähe zum Kunden und das Interesse daran, was dem Kunden zukünftig einen herausragenden Nutzen bietet. Basierend auf einem besseren Verständnis des Kundenerlebnisses sind die Automobilhersteller darum bemüht neue Lösungen für die zukünftige Mobilität zusammen mit dem Kunden zu gestaltet und wie es der Senior Vice Preseident von Lynk & Co Alain Visser gesagt hat „das Spotify oder Netflix der Automobilindustrie“ zu werden.

Doch auch Zulieferer treten zunehmend stärker mit dem Endkunden in Kontakt. Auf dem Car Symposium stellten sie Ergebnisse ihrer UX-Studien vor, in denen sie die Kundenbedürfnisse und Erlebnisse von Fahrzeugnutzern untersuchten, um daraus neue Lösungen für den Endnutzer zu entwickeln. Diese sollen entweder in Fahrzeugen verbaut oder sogar zukünftig direkt dem Kunden als neue Mobilitätsdienste angeboten werden.

Die internationale Herausforderung liegt vor allem darin Systeme zu entwickeln die global funktionieren aber auch lokale Bedürfnisse erfüllen, da sich die Anforderungen aufgrund international sehr unterschiedlicher Infrastrukturen und Kulturen unterschiedet.

Letztendlich waren sich viele Teilnehmer aus unterschiedlichen Bereichen der Wertschöpfungskette darüber einig, dass Hersteller, klassische Zulieferer und neue IT- und Softwareanbieter zukünftig noch offener für die Zusammenarbeit sein müssen und  gemeinsam mit dem Kunden die Mobilität von morgen voranbringen zu können.