66% der Marktforscher gaben an, Schokolade eher zu kauen als zu lutschen. Das ergab eine Studie vom Marktforschungsinstitut SKOPOS zum Schokoladenkonsum unter Marktforschern. Hierzu wurde eine Blindverkostung und im direkten Anschluss ein Face-to-Face Interview durchgeführt. Die gewonnenen Ergebnisse wurden repräsentativen Daten gegenübergestellt.

 

Der Kakaogehalt wurde bei der Verkostung von drei verschiedenen Schokoladensorten recht gut eingeschätzt: Edel-Bitter mit einem Kakaogehalt von 60% wurde am besten erkannt. Dennoch schätzte kein einziger bei der Blindverkostung den Kakaogehalt aller drei Schokoladen richtig. 3% lagen bei zwei Schokoladen richtig, 24% bei einer und die übrigen 73% lagen bei allen drei Sorten daneben – wenn auch nicht eklatant.

 

Vollmilch war dabei mit Abstand die beliebteste Sorte. 48% der Gesamtbevölkerung und 37% der Marktforscher gaben dies an. Im Vergleich zur Gesamtbevölkerung greifen Marktforscher jedoch lieber zu Sorten wie Zartbitter, gefüllter oder weißer Schokolade.

 

Gefragt nach der Verzehrhäufigkeit zeigte sich der hohe Schokoladenkonsum in der Branche. 52% der Marktforscher essen täglich oder mehrmals in der Woche Schokolade. Bei der Gesamtbevölkerung sind es nur 25%. Dabei sind es vor allem die weiblichen Marktforscher, die gern zur Schokolade greifen.

 

Übrigens: Schweizer Wissenschaftler fanden beim Vergleich des jährlichen Pro-Kopf Schokoladenkonsum und der Anzahl der Nobelpreisträger heraus: Je mehr Schokolade in einem Land verspeist wird, desto mehr Nobelpreise wurden diesem Land bisher verliehen.

Wird der nächste Nobelpreisträger eine Marktforscherin sein?

 

Kontakt

Sollten Sie Interesse an dem kompletten Ergebnisbericht dieser Studie haben,

wenden Sie sich bitte an:

SKOPOS Institut für Markt- und Kommunikationsforschung GmbH & Co. KG

Phone: +49 (0)2233-9988-880

 

 

Ergebnisse des Schokoladentest

SKOPOS Schokoladentest